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Ein großer Schritt für mich, ein eher kleiner für die Menschheit


Der heutige Tag geht als Tag des ersten Bades im Pazifiks in die Geschichte meines Lebens ein...

Da es mal wieder nötig wurde mein Haar zu waschen, beschloss ich heute mit den anderen, also Isabel, Rahel und Gabo nach Huanchaco an den Strand zu fahren, um meinen geliebten Locken die Pflege der besonderen Art zu gönnen, ein gesunder Mix aus Salzwasser und Sonne.

So kam es, dass wir erst ein mas o menos gutes Essen zu uns nahmen, in einem Restaurant, das den touristischen Charakter Huanchacos zum Strahlen bringt: "My Friend"... Dementsprechend kostet dort das Mittagsmenü auch einen Sol mehr und wird, sehr zu meinem Bedauern, ohne Nachtisch gereicht.

Doch genug des Essens...

Da sich die Sonne nach langem Warten doch endlich beschloss hinter den Wolken herzukämpfen gab es für Gabo und mich kein Halten mehr. Schnell aus der Alltagskleidung gepellt, ab in die Badesachen und sofort ins sehr kühle Nass...

Sehr kühl und sehr wild war die See... Und eher nicht geeignet zum Schwimmen, aber Spaß hatten wir dennoch, wie könnte es auch anders sein^^

Vielleicht war dies dann trotzdem ein Beitrag zum Sportplan, den ich hier versuche zu erstellen. Seit einer Woche versuche ich mich mit Freya im morgendlichen Joggen, um die angefressenen Kalorien etwas in Schach zu halten, was leider dennoch nicht gelingt... Musik macht hungrig!

Ansonsten ist hier auch recht viel passiert in letzter Zeit:

Mein Stundenplan ist immer konkreter und ich habe immer mehr zu tun.

Mittlerweile habe ich zwei Deutschkurse und die Nachfrage wächst von Stunde zu Stunde... Auch die Arbeit mit dem Blockflöten-Chor in der Grundschule von Huanchaco nimmt Formen an. Dort verbinge ich zusammen mit Rahel zweimal die Woche fast zwei Stunden. 

Da ich jetzt auch noch einen Querflötenschüler mehr habe, muss ich samstagsmogens um 8 Uhr aufstehen und freue mich immer mehr auf die zwar kurzen, aber dennoch sehr schönen freien Stunden, denn Tage kann man nicht sagen...

Dass wir samstagsmorgens arbeiten müssen hält uns aber nicht davon ab, dennoch gelegentlich mal auszugehen.

So waren wir letzten Freitag durch Zufall in einer kleinen Bar, natürlich unter freiem Himmel, wie alles hier, in der eine Live-Band spielte. Ihre Musik war eine Mischung aus Hard-Rock, Metal und Andenmusik. Das heißt, Gitarre, Schlagzeug, Bass, Keyboard und Panflöten.

Am Ende nahmen wir all unseren Mut zusammen und fragten die Flötisten, ob sie uns nicht mal bei Zeit ein paar Kleinigkeiten zeigen wollten und sie willigten ein. Ich durfte auch gleich mal die Holz-Querflöte testen und bin hellauf begeistert von ihrem zarten Klang.  Eventuell werden wir diesen Sonntag, also morgen, ein wenig mit ihnen musizieren

Der Plan war eigentlich schon für letzten Sonntag angedacht, aber da mussten wir absagen, da wir Besuch von einigen Mitgliedern des Orchesters bekamen und zusammen mit ihnen "Arroz con Leche" und "massamora morada" machten. Übersetzt ist das Milchreis mit einer Masse aus rotem Mais und Ananas (ähnlich wie Marmelade...).

Der Milchreis hier schmeckt allerdings ganz anders und wird auch viel aufwendiger hergestellt, aber er ist um Längen besser, als das, was wir in Deutschland kennen... :P

Nunja, jetzt mach ich mich einmal fertig, denn dieses Wochenende beginnt das "festival de Primavera" Das Frühlingsfest und heute Abend sind in der ganzen Stadt Veranstaltungen und wir wollen etwas Salsa tanzen gehen

Langsam aber sicher habe ich mich hier eingelebt und bin froh, das hier alles machen zu können, denn es macht mir von Tag zu Tag mehr Spaß.

Auch, wenn ich doch noch einiges aus Deutschland vermisse und dort verpasse, bin ich mitlerweile sicher, dass es hier auch ganz toll ist.

Das liegt zu einem großen Teil bestimmt auch daran, dass mein Spanisch immer besser wird und unsere WG so toll ist, meine Schüler irgendwie lieb sind und alles doch irgendwie ins Rollen kommt.

In 11 Monaten komme ich schon wieder heim... Jetzt vergeht die Zeit wie im Flug...

4.10.09 04:02
 


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