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Tag 12: von angefressenen Avocados und neuem Fußbodem

Wie jeden Tag bin ich auch heute wieder von den sanften Geigenklängen grobmotorischer Kinderhände aufgewacht. Ich entwickele mich hier noch zum chronischen Frühaufsteher, denn auch der Hahn der Nacht für Nacht ab 4 Uhr seine ohrenzerreißenden Lieder trällert macht den Schlaf hier nicht besonders tiefgehend erholsam.

Ber genug der Trauer um den Schlaf, schließlich gibt es ja auch genug zu tun. Für mich zwar eher weniger, als für die völlig ausgelasteten Geigenlehrer, aber ich verbringe viel Zeit mit üben und Planung vom Deutschunterricht. Gestern habe ich meine ertse Deutschstunde abgehalten und es macht mir riesigen Spaß auch mal was anderes zu machen, als nur Musik. Nebenbei lerne ich dort auch eine Menge Spanisch, weil jedes Verb, das meine Schülerlein auf deutsch konjugieren, forme ich auf Spanisch. So langsam geht es mit der Sprache doch voran.

So langsam pendelt sich hier der Alltag ein. Am Wochenende waren wir das erste Mal in einer peruanischen Disco, die uns ein paar Einheimische aus dem Orchester zeigten. Dort tanzten wir zu Reggeaton und Salsa-Live-Musik.

Als wir nach Hause kamen traten wir alle mit der nächtlichen Angst in die Küche unserer Wohnungsratte zu begegnen, die sich nachts gerne unserer Avocados und anderer Lebensmittel begünstigt. Doch in dieser Nacht hörten wir glücklicherweise kein lautes Scharren und Rappeln unter Herd und Kühlschrank. Vielleicht hat sie ja mitlerweile doch das Weite gesucht, da unsere rattenfreundlichen Lebensmittel nun rattensicher verpackt sind.

Mit dem Montag kam aber auch wieder der Alltag: der Unterricht, der Lärm, der neue Fußboden. Wie uns mittlerweile aufgefallen ist, dreht die Welt sich hier aber manchmal doch etwas langsamer, denn die Arbeiter hier haben in allem was sie tun eine Ruhe und Ausgeglichenheit, die man fast beneiden könnte. Dadurch dauert die Arbeit am Fußboden jetzt aber auch schon gute dreieinhalb Tage und viel Fortschritt ist noch nicht zu sehen. Aber so ist das hier...

Überall begeht man die Arbeit mit Ruhe und Geduld, nur wenn es um die musikalischen Fortschritte unserer Schützlinge geht, da wird man hier elitär. Wie wir feststellen mussten, hat dieses Projekt keinen antropososhischen Charakter. Traurig für mich, glücklich für den Chef

10.9.09 17:35


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angekommen...

Ich bin jetzt seit 3 Tagen in Peru und grad ziemlich begeistert...

Nachdem wir am Sonntagmittag um 12 Uhr Ortszeit in Lima gelandet sind und um 10 Minutewn unseren Bus nach Trujillo verpasst haben, verbrachten wir den Tag mit einer Gastfamilie anderer Freiwilliger in der Hauptstadt.

Dort waren wir auf einem Schulfest und genossen gleich einmal peruanische Gastfreundschaft und Kultur... Tanz, Musik, Essen, Nationalgetränke... alles... sehr cool und lecker...

Abends fuhren wir dann mit einem recht komfortablen Reisebus über Nacht nach Trujillo. Nach acht langen und von unbequemem Schlaf begleiteten Stunden kamen wir endlich an unserem Ziel an. Nun folgte noch eine Taxifahrt, die hier in Peru immer recht amüsant sind, da es irgendwie keine Verkehrsregeln zu geben scheint. Dann standen wir endlich vor der Musikschule.

Hier ist noch ziemliches Chaos, weil am Montag die alten Freiwilligen erst ausgezogen sind. Seid gestern Abend habe ihc nun endlich auch meikn eigenes Zimmer, das ich bis zum 15.9. alleine bewohne. Leider eine Etage tiefer als der Rest der Wohnung, aber dafür habe ich hier W-LAN Empfang...

Morgen zieht hier aus meinem Zimmer noch die englische Freiwillige aus, weil auch ihr Dienst zu Ende geht. Danach werde ich das Ganze hier etwas wohnlicher machen.

Heute Nachmittag werden wir die Stundenpläne erstellen und dann kann es richtige los gehen.

Nachdem wir gestern die gesamte Wohnung, vor allem die Küche, gründlich gereinigt haben, gehen wir gleich in den großen Markt um noch ein paar Kleinigkeiten wie Nägel und so weiter zu kaufen.

Mein Spanisch ist schon fast perfekt Naja gut, ich verstehe noch recht wenig, aber man schlägt sich so durch.

Gestern Abend habe ich in einem Bläserensemble mitgespielt und da habe ich gemerkt, dass man nach einiger Zeit doch immer mehr versteht und am Ende haben wir fast eine richtig sinnvolle Unterhaltung zu Stande gebracht.

Bei mir ist jetzt 11:20Uhr, also 7 Stunden früher als in Deutschland.

Um mit der Zeitumstellung zu kämpfen hatte ich noch keine Zeit und auch von Darmkrankheiten wurde ich bis jetzt verschont, im Gegensatz zu meinen Mitfreiwilligen, die heute morgen das Bett dem Essen vorzogen.

Alles in Allem gibt es hier noch viel zu tun, bis ich einen geregelten Tagesablauf habe.

Bei Zeit schreibe ich wieder etwas Neues und stelle ein paar Bilder rein.

2.9.09 18:28


Noch 3x schlafen...

Seid gestern Abend bin ich zurück vom Ausreisekurs in Hlemarshausen bei Kassel und so langsam nimmt die Ausreise wahrlich Gestalt an... Das Seminar war eine super Erfahrung, die Leute waren toll, die Landschaft war toll und das Programm natürlich ebenso. Durch die vielen emotionalen Hochs Und Tiefs, bin ich nun endgültig eingestimmt die große Reise anzutreten.

In voller Erwartung auf verschiedenste Kulturschocks, wie zum Beispiel der der Toilettenhygiene ;-), freue ich mich nun riesig auf große Kuschelrunden mit den wunderbarsten Tieren dieser Erde; Alpacas.

Natürlich freue ich mich genauso groß auf die Arbeit und bin gespannt, was ich dort so alles aus mir und den Kindern herausgekitzelt bekomme.

26.8.09 21:54


Bald ist es soweit

Die letzten Tage sind gezählt. Heute habe ich mein Bahnticket zum Seminar gekauft und einige letzte Einkäufe erledigt. Vorher habe ich noch meinen Bericht zum Seminar fertig getippt und verschickt. Damit sind alles bedeutend wichtigen Vorbereitungen getroffen.

Mein Visum ist da, das heißt 90 Tage darf ich schonmal in Peru bleiben, meine Kreditkarte ist da, das heißt ich bekomme auch Geld, ich habe einen Koffer, das heißt ich bekomme auch meine Sachen dahin transportiert und und und...

Bis auf einige Instrumentenschulen und Klarinettenblättchen steht nun einer Ausreise fast nichts mehr im Wege... Außer natürlich einer kleinen Abschiedsparty

Heute sind es noch genau 11 Tage bis zum Seminar und 23 Tage bis zur endgültigen Ausreise...

Ich bin gespannt ...

5.8.09 18:12


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